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Monthly Archives: June 2013

Heute bin ich dann nach der Arbeit zu Pennys gefahren. Insgesamt macht sich das Fahrradfahren ganz gut hier, da Dublin so klein ist. Ich spüre meinen ganzen Körper von gestern und vom Fahrradfahren. Meistens fahre ich gegen den Wind, warum weiß ich auch nicht.

Die Preise bei Pennys sind echt der hammer. Klar ist, dass die Qualität nicht die beste ist, aber für Flip Flops 2€ und T-Shirts 3€ kann man nicht meckern. Letztendlich gab ich dann 42€ aus. 2 “Anzug-Hosen” für jeweils 10€ und 2 schwarze Hemden für jeweils 7€ und ein weißes Hemd für 6€. Mal sehen wie lange die Kleidung hält…

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Die Hälfte der Woche ist geschafft. Ich bin mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Ich bin schneller als mit der Tram und zahle nichts. Mit dem Anzug macht sich das nicht schlechter. Ich habe den Chef gefragt, ob es wirklich nötig ist, dass ich jeden Tag mit dem Anzug zur Arbeit komme. Leider meinte er das es nötig ist -.- . Aber da kann man nichts machen. Meine Kollegen gaben mir den Hinweis, dass ich zu Pennys gehen soll. Dort gibt es angeblich Hemden für 3€ und Hosen für 10€. Also weiß ich, was ich morgen zu tun habe.

Nach der Arbeit bin ich dann mit meinen Zimmergenossen in das Nahegelegene Wellness Center gegangen. Es beinhaltet ein Fitnessstudio, ein Swimmingpool, ein Massagebad, ein Whirlpool und eine Sauna. Für 10€ die Woche kann man nicht meckern. Mal sehen, wann ich das nächste mal hingehe, immerhin muss ich morgen noch zu Pennys…

Am Dienstag habe ich mal ein paar Einkäufe gemacht. Wichtig ist ja, dass man immer etwas zu Essen hat. Das Problem mit den Preisen kann man eigentlich nur lösen, wenn man selber kocht und möglichst günstig einkauft. Das mit dem günstigen Einkaufen geht leider nur bei Aldi und Lidl. Lidl ist allerdings am nächsten, deshalb musste Lidl herhalten.

Da ich aber nicht immer Lust habe zu laufen bin ich vorher zu einem Fahrrad Laden gefahren und der hatte auch ein preiswertes gebrauchtes Fahrrad. Für das Fahrrad habe ich dann letztendlich 148€ gezahlt. 130€ das Fahrrad und 18€ das Bügelschloss dazu. Ein teurer Spaß, allerdings immernoch günstiger als die Tram. Nach den 2 Monaten kann ich das Fahrrad auch wieder für 50% des Preises in dem Laden verkaufen, daher ist es ein gutes Schnäppchen gewesen.

Nachdem ich dann mein Fahrrad gekauft habe bin ich zu Lidl geradelt. Das günstigste in den Einkaufskorb und wieder zurück zur Unterkunft. Für die nächsten Tage gibt es also Gemüse aus der Tiefkühltruhe, Fischstäbchen, Reis, Kartoffeln, Nudeln, Hackfleisch und Würstchen. Zum Frühstück Brot/Toast und Himbeermarmelade.

Die Portugiesen rieten mir ich solle mir eine Tuppabox holen und jeden Abend zwei Mahlzeiten kochen. Eine Esse ich und die andere mach ich in die Tuppabox. Auf Arbeit hau ich das Essen dann in die Mikrowelle und habe dort dann eine warme Mahlzeit und Abends. Und so mache ich das jetzt jeden Tag. Ich gebe pro Woche ca. 20 – 25€ aus. Da kann man nicht meckern.

Das wars auch schon vom Dienstag, mal sehen was die Woche so mit sich bringt. Morgen gehts erst einmal mit Fahrrad und Anzug auf Arbeit.

Um 9 Uhr musste ich auf Arbeit sein. Um 6 Uhr bin ich aufgestanden, damit ich pünktlich da war. Allgemein viel zu früh, allerdings bin ich lieber zu früh als zu spät am ersten Tag auf Arbeit. Das Größte Problem stellt die überteuerte Tram da. 3,70 Vom Apartment zu meiner Endstation kostet das “Return” Ticket. Also Hin und Zurück an dem jeweiligen Tag. Allerdings fährt die Tram nicht sehr weit. Sie fährt in die Stadt hinein und das wars. Von der Endstation muss ich dann nochmal 20 Minuten laufen. Allgemein kein langer weg aber deshalb lege ich mir ein Fahrrad zu. So spare ich mir die 3,70€ jeden Tag und ich muss keine 20 Minuten laufen.

Ich kam 30 Minuten zu früh an Meiner Arbeit an. Irgendwann ging die Tür des kleinen Familienbetriebes auf und der Chef begrüßte mich. Die Firma ist sehr klein. Wir sind insgesamt 5 Kollegen dort und ein anderer Auslandspraktikant aus Frankreich. Allgemein beheben wir fast alle Problem die Kunden mit ihren Computern haben. Wenn sie einen Virus haben, dann entfernen wie Ihn. Wenn der Computer nicht mehr angeht, dann schauen wir wo das Problem liegt und beheben es.

Webadresse der Firma: http://computerdoctor.ie/

Als erstes hat mich mein Chef in Empfang genommen. Er Hat kurz mit mir Smalltalk gehalten und mich dann seinem anderen Kollegen bzw. seinem “Manager” vorgestellt. Außerdem muss ich jede Woche 2€ in die Kaffeekasse zahlen, dafür kann ich mir dann immer Tee und Kaffee nehmen, wenn ich will. Ein Kollege hat mich dann an die Hand genommen und ist gleich mit mir zum ersten Computer gegangen der einen Virus hatte. Er hat mir erklärt, wie ich den Virus entferne und was ich danach noch alles tun muss. Allgemein relativ leicht. Man muss es sich nur merken. Nach und Nach kamen Kunden mit ihren kaputten PCs oder Kunden die ihren PC abholten.

Die Größten Probleme hatte ich mit der Aussprache des Kollegen der mich eingewiesen hatte. Er spricht sehr schnell und hat einen starken irischen Akzent. Das klingt so als würde er die ganze Zeit eine Socke im Mund haben. Er verschluckt viele Buchstaben und das hört sich dann manchmal für mich nur nach blubblablub an. Aber mit der Zeit, denke ich, werde ich das auch verstehen können.

Fazit: Insgesamt ist meine Arbeit interessant und was neues. Die Kollegen sind nett und in der Umgebung gibt es viele Läden, wo ich etwas essen kann, wenn ich hungrig bin. Einziges Nachteil, ich weiß noch nicht, ob ich jeden Tag im Anzug oder erscheinen muss, ich werde es die nächsten Tage erfragen. Mit dem Anzug Fahrrad fahren macht sich nicht so gut, denke ich.

Bis dahin