Archive

Freizeit

Dieses Wochenende haben wir uns auf nach Galway gemacht. Wir sind am Samstag früh morgends zum Flughafen gefahren. Kurz nach 9 Uhr waren wir dann dort. Wir mussten lange anstehen um endlich unser reserviertes Auto zu bekommen. Um 10 wurden wir dann mit dem Shuttle zum Parkplatz der Autovermietung gefahren. Dort angekommen mussten wir Mängel in eine Liste einschreiben und durften dann endlich Richtung Galway losfahren. Wir hatten übrigends einen Golf 6 als Mietwagen.

Als erstes haben wir halt in der nähe vom Connermara National Park gemacht. dort gab es ein berühmtes Schloss was wir uns angucken wollten. Allerdings haben wir es uns dann doch anders überlegt, weil der Eintritt ziemlich hoch war.

Weiter ging es dann zum National Park. dort haben wir dann die Mittelgroße Strecke genommen und sind quer durch den National Park gelaufen. Wir hatten sehr schöne Aussichten auf weite grüne Flächen. Die grünen Flächen bestanden nur aus grüner Wiese. Ganz selten sah man mal ein Baum. Richtig schön… keine Bäume 🙂 .

Umso Höher wir kamen umso schöner wurde die Aussicht. Wir konnten sogar das Meer sehen.

Danach sind wir dann nach Galway gefahren. Dort angekommen mussten wir dann durch das Parkhausfenster mit ansehen, wie ein älterer Mann, so um die 50, sich aus seinem Fenster zu einer Regenrinne hinhangeln wollte. Nachdem wir das spektakel dann 5 Sekunden mitansahen, fiel er auch schon runter. Wir gingen dann aus dem Parkhaus und überlegten was wir machen sollten, allerdings fiel der Mann in einen abgezäunten Hinterhof, wo wir nicht rankamen. nach kurzer Zeit kam aber auch schon der Krankenwagen und wir wussten sofort, für wen der wohl sein wird. Immerhin fiel der Mann aus dem 3. Stock.

Danach haben wir uns dann etwas zu Essen gesucht und sind dann weiter in richtung unserer Unterkunft gefahren. Der Weg dahin führte durch die Einöde auf einem Weg, der zwar geteert war, aber aussah als würden wir immer tiefer ins Nichts fahren. Der Weg war von beiden Seiten mit hohen Gebüsch umringt, so, dass wir nichtmal sehen konnten ob ein Auto um in der nächsten Kurve kommt oder nicht. Da es Nacht war konnten wir uns ein wenig am Licht orientieren, allerdings kam nie ein Auto an uns Vorbei… immerhin fuhren wir auf einem der verlassensten Wege die es so gab. Wir haben den Weg übrigends genommen, weil der Navi von Tobias uns den vorgeschlagen hatte.

In unserer Unterkunft angekommen mussten wir leider feststellen, dass man Handtücher kaufen musste für 3€ und das es kein wirkliches Frühstück geben wird. Wir haben unsere Sachen abgestellt und sind nochmal in einen Pub gegangen. Der Großteil der Dorfbewohner bestand aber leider aus der älteren Generation, demnach war der Pub auch eher voll mit älteren Menschen.

Nach ein ruhigen Nacht sind wir dann zu den Cliffs of Mohar gefahren. Dort haben wir uns ein wenig aufgehalten und sind dann weiter zu den Burren gefahren. Nach einem kurzen Aufenthalt dort haben wir dann unsere Heimreise angetreten.

Um 23 Uhr waren wir dann zu Hause. Fotos folgen wir immer 🙂

Advertisements

Heute war ich Einkaufen und ein wenig mit das Jervis Shopping Center angucken. Es ist klein und Dublin kann einfach nicht mit den Shopping – Möglichkeiten in Berlin mithalten.

Abends dann kam eine Amerikaner der seinen Flug verpasst hat ins Apartment. Er sollte nur die Nacht hier übernachten und nächsten Tag den neuen Flug nehmen. Ich habe mich ein wenig mit Ihm unterhalten. Er kommt aus Boston in Massachusetts. Er hat sein Passport vergessen und deswegen den Flug verpasst. Irgendwie wirkte er zugedröhnt und hatte leichte Gleichgewichtsstörungen, aber ich habe Ihn erstmal freundlich willkommen gehießen. Ein spanischer bekannter kam dann und wir haben uns im Wohnzimmer unterhalten.

Zu dem Zeitpunkt war mein Koffer offen (ich lebe aus dem Koffer), mein Laptop an und meine Geldbörse im Rucksack, der am Bett angelehnt war.

Dabei habe ich mir nichts gedacht, weil der Amerikaner so freundlich wirkte, wenn auch komisch, immerhin hat er mir Gummibärchen angeboten. Die ganze Zeit ging er aus dem Apartment und kam wieder, mindestens 10 mal. Irgendwie kam mir das merkwürdig vor und ich ging in mein Zimmer. Dadurch das meine Eltern immer sagen, ich soll vorsichtig sein, habe ich nochmal nach meinen Sachen geschaut.

Tatsächlich war mein Rucksack umgekippt. Ich also einfach nach meiner Brieftasche geschaut und die 60€ gesucht, die ich heute erst abgehoben hatte. Einglück hatte ich den Bong noch. Ich fand kein Geld. Ich war echt erschrocken, weil mir sowas noch nie passiert ist. Also guckte ich nach meiner Kreditkarte… Sie steckte in einem anderen Kartenplatz, nämlich über meinem Personalausweis. Mir wurde sofort klar, dass nur er es gewesen sein kann.

Als erstes habe ich es den Spaniern berichtet und meine Sachen alle in meinen Koffer gestopft und den abgeschlossen. Dann bin ich runter zu meinen deutschen Kollegen und habe nach Rat gefragt. Sie haben mir geraten mich erstmal an die Rezeption zu wenden. Also bin ich zur Rezeption und habe den Typen der dort an der Rezeption saß meine Situation geschildert. Er meinte ich solle Ihn nicht konfrontieren. Wir warteten dann auf die Managerin der Herberton Apartments und nach 5 Minuten kamen sie. Sie meinte, sie würde die Mutter des Jungen anrufen und es mir Ihr klären. Solange soll ich hoch gehen, die Apartmentür abschließen und sofort die Rezeption anrufen, sobald er vor der Tür auftaucht.

Das tat ich dann und 2 Minuten später tauchte er dann auch vor der Tür auf. Anfangs klopfte er normal gegen die Tür aber später immer stärker. Ich rief also die Rezeption an und der Typ von der Rezeption regelte das irgendwie. Alles hinter verschlossener Tür

Später dann schloss er die Tür auf und die beiden gingen an mir vorbei. Der Amerikaner war sichtlich wütend auf mich, hat aber nichts gesagt. Erst als er in meinem Zimmer die Sachen gepackt hat, hat er rumgeschrien und mich beleidigt. Beide sind dann mit den Sachen wieder nach unten gegangen. Hinter Ihnen habe ich die Tür dann wieder abgeschlossen.

ca. 7 Minuten später kam der Typ von der Rezeption wieder an meine Tür und hat mir gesagt:” He punshed me and I killed him”. Da ich meiner Übersetzung in meinem Kopf nicht trauen konnte, habe ich nicht weiter nachgefragt. Der Typ von der Rezeption hat dann seine anderen beiden riesen großen Taschen mitgenommen und sagte ich solle die Tür wieder hinter mit abschließen.

15 Minuten später hat er wieder an meiner Tür geklopft und meinte ich solle eine Aussage bei der Garda (Polizei) machen. Ich ging runter und sah 3 weitere Leute dort. Das waren die Leute die vorher 2 Monate mit diesem *****menschen lebten. 2 Italiener und eine sehr sehr hübsche Italienerin. Sie machten gerade ihre Aussage zur Polizei als ich dazustoß. Dem Italiener wurde die Sonnenbrille geklaut und dem süßen Mädchen wurde ein Halstuch und 20€ geklaut. Danach wurde meine Aussage und Persionalien aufgenommen.

Kurz darauf durften wir seine Sachen durchsuchen um unsere Sachen wieder zu finden. Es wurde die Sonnenbrille und das Halstuch gefunden… und es stellte sich heraus, dass er sogar die Unterhosen von dem einen Italiener geklaut hat. Das Geld wurde auch gefunden.

Danach gingen wir auf unser Apartment. Vorher wurde uns noch die Nummer von der Polizei in Dublin und die Nummer von der Polizei in diesem Bezirk gegeben. Das Geld bekommen wir dann morgen.

Ein ereignisreicher Abend. Der Amerikaner wurde dann ins Taxi Richtung Flughafen gesetzt. Ich hoffe er kommt nicht noch auf die Idee Rache zu verüben und ich hoffe er hat nich noch andere amerikanische Freunde hier in Dublin, die evtl. Rache verüben.

Fazit:

Ich erlebe hier mehr Kriminalität, als in 17 Jahren in Berlin.

PS: Die Nacht bleib ich Wach, der Flug soll angeblich morgen um 12 von dem *****menschen gehen.

Heute gings zum höhest gelegenen Pub in Irland, zum “Johnnie Fox’s”. Ein Traditioneller Pub und ein Restaurant in einem. Wir waren am Abend dort und haben lecker gespeißt und getrunken. Hin und zurück sind wir mit Taxi gefahren, je Tour 40€. Aber da wir mehrer waren, konnten wir uns das Geld teilen.

Fazit:

Sehr leckeres Essen, das seinen Preis hat.

Foto vom Essen folgt…

Heute sind die Portugiesen abgereist und die zwei Spanierinnen angekommen. Sie scheinen ganz nett zu sein, aber viel ruhiger 🙂 . Die Ruhe hat mir manchmal bei den Portugiesen gefehlt^^.

Abends sind wir dann in einen der ältesten Pubs Irlands gegangen, Brazen Head. Dort war endlich mal Livemusik vorhanden. Die Band war sehr sehr gut.Ich denke gespielt wurde eine Art Country Music, aber ich kenne mich da auch nicht so aus.

Danach sind wir dann noch schnell Fish & Chips essen gegangen und dann in den nächsten Pub, auch wieder mit toller Live Musik. Ich wäre da fast nicht reingekommen. Der Eine Türsteher meinte erst ab 21. Dann haben wir einen anderen Eingang versucht und da war 18… die wissen auch nicht was sie wollen. Jedenfalls gabs da an der Bar auch erst ab 21… aber ich muss ja nicht bestellen :p .

Danach gings dann nach Hause ;D

Fotos folgen…

Sonntag ist nicht viel passiert. Ich war einkaufen und wir haben uns einen schönen ruhigen Tag gemacht ohne irgendwas besonderes. Zu Essen gab es Pizza. Allerdings sind die tk Pizzen so klein, dass man davon nicht wirklich satt wird. Man kann natürlich auch nur eine holen aber die ist im Vergleich viel zu teuer.

Samstag haben wir die Jameson Destille besucht. Ein 20 minütiger rundgang in dem überschaulichen Museum. Im Anschluss durfte dann jeder noch auf den Geschmack von Jameson Whiskey kommen. Entweder pur oder mit Ginger Ale, Eis und einem Stück Limette. Ich habe das Gemisch gekostet und es ist zu meinem lieblingsgetränk geworden. Leider sehr teuer wie wir am Abend festestellen mussten.

Nach einem Mittagssnack im Apartment sind wir dann wieder losgezogen. Als erstes war der Pub “The Stags Head” dran. Dort kostete das Gemisch aus Whiskey und Ginger Ale schlappe 6,60€. Das wollte ich mir dann doch nur einmal gönnen. Das Glas war nämlich kleiner als ein Pint.

Danach haben wir dann versucht in einen Club reinzukommen der ein garnicht so geheimer Geheimtipp sein soll, nämlich der “Copper Face Jacks”. Dort sind wir dann leider wegen meinem Alter und des Alters eines meiner Kollegen nicht reingekommen. Man muss nämlich 21 sein… ich frage mich warum… . Naja danach war dann die Stimmung ein wenig getrübt und wir haben den letzten Laden aufgesucht der auch nicht allzu schlecht sein soll.

Dort haben die Einen dann ihr letztes Bier geschlürft und eine Kollegin und ich haben dann noch die gute Musik genutzt und haben getanzt. Danach sind wir dann wieder für 3€ mit dem Großraumtaxi nach Hause gedüst. Ein etwas ruhigerer und dennoch genauso teurer Abend…